Psychotherapie JA, NEIN oder VIELLEICHT doch?

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Foto: Sylvia Feichtenschlager

 

Die Frage ob eine Psychotherapie hilfreich oder angemessen für die Betroffenen ist,  stellt sich meist zu Beginn des Veränderungsprozesses. Diese Frage ergibt sich meist daraus, dass über Psychotherapie nach wie vor sehr wenig gesprochen wird.  Es ist nicht immer so, dass es eine klare Diagnose von Ärztinnen, mit einer Empfehlung zur Psychotherapie, gibt. Die Informationen über die Einsatzbereiche sind wenig bekannt. Wenn man mit anderen Menschen spricht, dann braucht offiziell niemand Psychotherapie. Es sind normalerweise immer nur die Anderen die Hilfe, Begleitung, Unterstützung oder Therapie brauchen. Man selbst natürlich nicht, denn Probleme werden selbst geregelt, auch wenn man jahrelang damit beschäftigt ist. Oft wird nicht einmal nach einer erfolgreichen Psychotherapie darüber gesprochen. Zu groß ist die Sorge sich als "hilfsbedürftig" zu outen.

 

Aus der Praxis kann ich sagen, dass die Anfragen steigen und Menschen wie "DU und ICH" die Möglichkeiten einer Psychotherapie immer mehr nützen und auch zu schätzen wissen. Um unterschiedliche Anwendungsbereiche aufzuzeigen, können folgende Fragestellungen und Gedanken hilfreich sein.

Fragestellungen als Entscheidungshilfe

 

Wenn einer der folgenden Sätze für sie zutrifft und sie den Wunsch nach Veränderung des IST-Zustandes haben, dann ziehen sie einen Termin bei einer Psychotherapeutin in Betracht.

 

Fragestellungen: 

  • Warum fühle ich mich krank, obwohl es keinen medizinischen Befund für meine Schmerzen und mein Leiden gibt?
  • Warum brauche ich Medikamente um meinen Alltag wenigstens halbwegs zu schaffen? Was ist plötzlich los mit mir?
  • Warum bekomme ich ohne ersichtlichen Grund Angstzustände, Schweißausbrüche oder Herzrasen? Auch bei schönen Dingen passiert mir das einfach aus heiterem Himmel.
  • Warum kreisen meine Gedanken um alle möglichen Themen, Sorgen und Ängste? Wie kann ich sie abstellen?
  • Ich habe wahnsinnige Angst, dass mir oder meinen Liebsten etwas zustoßen könnte. Ständig kreisen meine Gedanken um diese Katastrophe.
  • Warum fühle ich mich niedergeschlagen, traurig, sinnlos und leer, obwohl ich mich doch eigentlich glücklich schätzen müsste?  
  • Warum bereitet mir nichts mehr Freude?
  • Das Schicksal hat mich schwer getroffen (Trennung, Arbeit, Tod, Veränderung, Krankheit...). Wie soll ich so weiterleben?
  • Selbstmord wäre eine Alternative um endlich Ruhe zu haben und dem Leiden ein Ende zu machen.
  • Menschen, meine Beziehung, die Ansprüche anderer, meine Kinder.... alles überfordert mich und es kostet mich so viel Energie.
  • Bin ich auf dem richtigen Weg? Habe ich die richtige Entscheidung getroffen?
  • Bin ich süchtig? Ja, ich bin süchtig! Alkohol, Drogen, Spielsucht, Sexsucht, Arbeitssucht, ..... Mein Leben zerfällt und ich kann nichts gegen die Sucht tun.
  • Warum zwingen mich meine Gedanken dazu? Ich fühle mich gezwungen ständig etwas Bestimmtes zu tun oder zu denken.
  • Nütze ich all meine Potenziale und Möglichkeiten?
  • Meine Liebesbeziehung macht mir das Leben so schwer. Ist das Liebe? Was ist Liebe?
  • Ist das alles gewesen? Was fange ich mit dem Rest meines Lebens an?
  • Sex der einfach funktioniert, wann ging mir das verloren? Warum geht´s bei mir nicht?
  • Warum können wir keine Kinder bekommen? Der Kinderwunsch beeinflusst unser gesamtes Leben. Alles dreht sich nur mehr um das Thema Kinder.
  • Auf einmal konnte ich meine Leistung in der Arbeit nicht mehr bringen. Ich habe immer 130% gegeben und jetzt....?
  • Mein Essverhalten ist doch nicht normal, oder?
  • Ich habe fürchterliche Angst davor verrückt zu werden.
  • Warum sind alle gegen mich?
  • Was ist nach dem Tod?
  • Warum werde ich immer übersehen?

Beipackzettel Psychotherapie

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihre Psychotherapeutin oder Psychotherapeuten, oder lesen sie http://www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/department/psymed/forschungsartikel/risk_bericht_11.09.2013.pdf

 

Hilfreich könnten auch Kommentare von KlientInnen sein, welche eine Psychotherapie in Anspruch nehmen. Klicke hier.

Wie bekomme ich Psychotherapie?

Um eine  Psychotherapie in Anspruch zu nehmen, brauche ich keine Überweisung einer Ärztin oder eines Arztes. 

 

Schritt 1: Anrufen und Termin vereinbaren! 

 

Vereinbaren sie sich einen Termin und stellen sie alle offenen Fragen. Ich werde sie ihnen gerne beantworten.